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Das Streben nach Perfektion hält immer mehr Einzug in nahezu jeden Lebensbereich, sei es in der Arbeitswelt als auch in der Freizeit. Auch bei der Linsenanpassung ist dies immer häufiger zu spüren. Da sind einerseits
die Linsenträger, die immer höhere Ansprüche bezüglich Sehqualität und Tragekomfort stellen, und auf der anderen Seite der Linsenanpasser, der durch moderne Fertigungsverfahren und eine Vielzahl von
Linsenmaterialien und Linsenformen in der Lage ist, Linsen möglichst “perfekt” anzupassen. Worin liegen die Unterschiede zwischen einer Standardversorgung und einer perfektionierten Linsenanpassung? Die Erfassung
der Hornhautform geschieht mittlerweile in digitaler Form mit Hilfe von Computern. Auf der Grundlage dieser Daten können besonders stabile Linsen Punkt für Punkt genau angepaßt werden (punktgenaue Anpassung),
wodurch eine optimale Druckverteilung auf der Hornhaut und somit hohe Verträglichkeit erreicht wird. Reine Formsache: Punktgenaue Anpassung sichert hohe Verträglichkeit Immer häufiger klagen Linsenträger über
ein Trockenheitsgefühl beim Tragen von Contactlinsen. In diesem Falle kann der Wechsel von Standardmaterialien zu Linsenmaterialien mit einem hohen Antitrockenheitsfaktor Tragekomfort und Tragezeit wieder
verbessern. Wird ein hoher Sauerstoffbedarf der Augen festgestellt, kann durch den Einsatz besonders atmungsaktiver Linsenmaterialien auch ein höherer Sauerstoffbedarf gedeckt werden. Auch problematische
Sitzeigenschaften von Linsen können durch Maßanfertigungen verbessert werden. Kommt es z.B. durch zu tief sitzende Linsen zu Trageproblemen die mit Standardgeometrien nicht beseitigt werden können, kann der Rand
der Linsen mit einem Linsenhebeprofil ausgestattet werden, so dass die Linsen nach dem Lidschlag in der Mitte sitzen. Immer schön locker bleiben: SSD-Design verhindert Festsaugen Manchmal neigen Linsen dazu,
sich nach einer gewissen Tragezeit festzusaugen. Hier kann man durch die Wahl eines SSD-Linsendesigns (Smooth-Surface-Design) die Gleitfähigkeit der Linsen optimieren. Auch bei Verlaufskontrollen kann durch einen
Cornea-Scan, wobei die Hornhaut “gescannt” wird und dabei Veränderungen erkannt werden, die Sicherheit beim Linsentragen erhöht werden. Vorsicht Kamera: Verlaufskontrollen per Video erhöhen die Sicherheit Bei
Kontrollen wird immer häufiger ein Video-Check gemacht und der Zustand des Auges mit einer Digitalkamera dokumentiert. Bei Folgeuntersuchungen kann dann jede Veränderung genau festgestellt und hinsichtlich ihrer
Bedeutung beurteilt werden. Modernste Technik bei der Untersuchung des Auges und bei der Linsenherstellung kombiniert mit dem durch ständiges Weiterbilden optimierten Wissen der Linsenanpasser, lassen es immer
häufiger zu, Linsen “perfekt” anzupassen.
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