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Kontrollen
Anpassarten
Check fürs Auge

Immer up to date

Von A wie Augenmuskelbelastung bis Z wie Zusammensetzung der Tränen – jede Untersuchung bei VISUS erfolgt nach einer fest definierten Checkliste. Und weil die beste Diagnostik nur so gut ist wie ihre Dokumentation, werden alle ermittelten Daten anschließend detailliert erfaßt. So viel Akribie spart nicht nur doppelte Untersuchungen, sie schafft vor allem auch Flexibilität: Ganz gleich, welcher VISUS-Spezialist die nächste Kontrolle durchführt – er verfügt stets über alle aktuellen Informationen.

Für Nichtfachleute ist der vom Contactlinsen- Spezialisten im Rahmen einer Routinekontrolle vorgenommene Eintrag ‘Beweglichkeit 1/2’ auf den ersten Blick nicht zu entschlüsseln. Dabei bedeutet die Zahlenfolge 1/2, dass die mittels Hornhautmikroskop überprüfte Linse auf dem Auge eine geringe Beweglichkeit mit einer effektiven Verschiebungsstrecke von 2mm aufweist. Möglich wären: 0 = keine Beweglichkeit bis 4 = extreme Beweglichkeit.
Wird von dem untersuchten Linsenträger ein verstärktes Trockenheitsgefühl genannt, so bestätigt der objektive Befund die Beobachtung des Kunden: die Bewegungsdynamik der Contactlinse ist zu gering, wodurch der Tränenaustausch unter der Contactlinse stagniert. In diesem Fall wäre es also erforderlich die Anpassung zu ändern.

Kontrolle hoch zehn: Die Augenhornhaut wird besonders aufwendig untersucht.

Egal welcher Contactlinsenspezialist bei VISUS die nächste Kontrolle durchführt, die Eintragung auf dem Kontrollbogen ist eindeutig definiert. Er kann sich somit ohne nachfragen zu müssen, sofort ein genaues Bild vom Zustand bei einer der letzten Untersuchungen machen. Natürlich wird bei der Kontrolluntersuchung nicht nur die Beweglichkeit der Linse dokumentiert, sondern:

  • die subjektiven Beschwerden
  • die objektiven Befunde
  • den Zustand der Linsen
  • die Art der Anwendung
  • und die Pflegeart.

Mit über 10 Untersuchungsabschnitten ist die Untersuchung der Augenhornhaut der weitaus umfangreichste Teil der Dokumentation. Die im einzelnen zu untersuchenden Detailbereiche sind in nebenstehender Tabelle aufgelistet.
Das vereinfachte Dokumentieren mit Begriffen wie ‘alles in Ordnung’ gilt heute als Kunstfehler, weil keine vergleichbaren Daten vorhanden wären. Nur die qualitative und quantitative Beurteilung von Sitz und Funktion der Contactlinsen schaffen Sicherheit.
VISUS wendet diese Untersuchungssystematik und -dokumentation schon seit über 20 Jahren an. Entstanden ist sie im Rahmen einer klinischen Studie für die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA. Sie hat noch immer Bestand und wird in naher Zukunft vollständig auf digitale Datenerfassung in einer speziellen Datenbank umgestellt. Dieses penible Erfassen der Untersuchungsdaten zeigt auch dann seine Vorteile, wenn z.B. wegen Krankheit, Urlaub oder Personalwechsel die Kontrolluntersuchung von einem anderen Contactlinsen-Spezialisten vorgenommen wird.

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Untersuchung mit dem Hornhautmikroskop
Benedikt Allermann,HH Dipl.Ing.Augenoptik

Untersuchungsdiagnostik

  • subjektive Beschwerden mit Ausmaß und Zeitpunkt des Auftretens
  • tägliche Tragezeiten der Contactlinsen
  • Sehleistung mit Contactlinsen einseitig und beidseitig
  • Zusammenarbeit der beiden Augen hinsichtlich Augenmuskelbelastung und Augenkoordination
  • Räumliches Sehen (Stereosehen)
  • Gemessene Stärkendifferenz (hat die Linse noch die passende Korrektur?)
  • Zustand der Contactlinsen am Auge (sauber, verschmiert, fettig usw.)
  • Zustand der Linsen durch Beobachtung im Mikroskop (Kratzer, Beschädigung usw.)
  • Beweglichkeit und Zentrierung der Linsen auf der Augenhornhaut
  • Verteilung der Tränenmenge unter der Contactlinse mittels Kontrastmittel
  • Topografische Vermessung der Augenoberfläche (gibt es Druckbelastungen?)
  • Zustand der Tränenzusammensetzung (ausreichend Muzine, Lipide usw.)
  • Belastungszustand der verschiedenen Schichten der Augenhornhaut
  • Stoffwechselbelastungen und Veränderung von Gewebezellen der Hornhaut
  • Typ der verwendeten Pflegemittel und Art der Anwendung